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Weg von Excel: So funktioniert modernes Risikomanagement heute

  • Autorenbild: Marc Sigrist
    Marc Sigrist
  • 15. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit


Excel ist in Unternehmen das Standardwerkzeug, das herhalten muss, wenn im Business schnell etwas zusammengestellt werden muss, z.B. Business-Pläne, Budgets, Projektpläne, Preiskalkulationen. Von Microsoft 1985 eingeführt, hat es sich still und leise zum Standard erhoben, auf unzähligen persönlichen Laufwerken und SharePoint-Ordnern, bei vielen Unternehmen, für fast jeden Zweck. Und daher wenig verwunderlich hat auch das Risikomanagement bei vielen KMUs seinen Weg in eine Tabelle gefunden.

Aber deckt Excel wirklich ab, was modernes Risikomanagement heute braucht? Die Antwort ist klar: Nein.

Modernes Risikomanagement braucht einen geführten, kollaborativen Prozess mit klaren Verantwortlichkeiten, automatisierter Nachverfolgung und einem Bericht, der direkt aus den Daten entsteht. Excel ist für etwas anderes gebaut und stösst heute im Kontext von Risikomanagement an folgende Grenzen.


Risikowissen ist über die Organisation verteilt


Unterschiedliche Personen im Unternehmen kennen unterschiedliche Risiken. Der Betriebsleiter sieht andere Schwachstellen als der CFO. Der Aussendienst kennt Risiken, die in der Geschäftsleitung niemand auf dem Radar hat. Dieses Wissen existiert, ist aber oft über Excel-Tabellen, Dokumente, E-Mails und einzelne Köpfe verteilt, oder es wurde noch gar nicht explizit benannt.

Ein strukturierter Prozess verändert das grundlegend. Werden mehr Personen gezielt einbezogen, wird das Risikobild breiter, Wissen wird explizit und Verantwortlichkeiten werden klar. Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt dann, ob das Unternehmen wirklich Fortschritte gemacht hat, oder nur glaubt, es zu tun.


Eine Tabelle erfasst Listen, keinen Prozess


Sind Risiken einmal identifiziert, beginnt die eigentliche Arbeit: Bewerten, Massnahmen zuweisen, Fristen setzen, Fortschritt verfolgen und alle Beteiligten informiert halten. Eine Tabelle kann eine Momentaufnahme festhalten. Was sie nicht leistet, ist Prozessführung: wer was wann geprüft hat, welche Massnahme beschlossen wurde, was überfällig ist und wer rechtzeitig erinnert werden muss.

Ein geführter Risikomanagement-Prozess übernimmt genau das. Jedem Risiko ist eine verantwortliche Person zugeordnet. Massnahmen haben Fristen. Das System verfolgt den Fortschritt und erinnert automatisch. Nichts geht verloren. Nichts hängt davon ab, ob jemand daran denkt, eine Datei zu öffnen.


Entscheidungen auf unvollständiger oder veralteter Datenbasis


Wo Risiken, Massnahmen und Verantwortlichkeiten über verschiedene Dateien und Ordner verteilt sind, gibt es kein gemeinsames Bild. Ein Stand wird aktualisiert, ein anderer nicht. Entscheidungen können auf veralteten oder unvollständigen Informationen basieren, oft ohne dass es jemand bemerkt.

Eine zentrale Datenbasis löst das. Alle Risiken, Bewertungen, Massnahmen und Dokumente befinden sich an einem Ort, immer aktuell und für alle Beteiligten zugänglich. Versicherungspolicen, Besprechungsnotizen und relevante Unterlagen sind genau dort verfügbar, wo sie im Prozess gebraucht werden.


Reporting wird zum eigenen Projekt


Wo Prozesse nicht geführt und Informationen nicht zentral gehalten werden, entsteht beim Reporting jedes Mal neuer Aufwand. Risiken müssen erneut zusammengetragen, Bewertungen abgeglichen, Massnahmen geprüft und Inhalte manuell konsolidiert werden. Je mehr Beteiligte dazukommen, desto grösser wird der Koordinationsaufwand.

Mit einer zentralen Datenbasis ist Reporting kein separater Schritt mehr. Der Risikobericht wird auf Knopfdruck erzeugt, immer in der gleichen Struktur, immer auf Basis aktueller Daten. Das schafft Transparenz, reduziert manuellen Aufwand und liefert die Grundlage, um Compliance-Anforderungen nachvollziehbar und auditfähig zu erfüllen.


Modernes Risikomanagement ist die Antwort auf die heutige Zeit


Excel war die richtige Antwort auf eine andere Zeit. Doch Risikomanagement ist über die Tabelle hinausgewachsen.

Heute ist es ein geführter, kollaborativer Prozess: einer, der Risiken im gesamten Unternehmen sichtbar macht, Massnahmen automatisch verfolgt und Berichte direkt aus den Daten erzeugt. Mit gezielter KI-Unterstützung dort, wo sie einen echten Mehrwert bringt. Strukturiert, nachvollziehbar und mit der Grundlage, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Das ist keine grössere Tabelle. Das ist ein grundlegend anderer Ansatz.

Mach dir selbst ein Bild. In einer Live-Demo mit einem Praxisbeispiel aus deinem Umfeld kannst du rasch erkennen, wo der Powerfully Risk Manager einen konkreten Mehrwert für dein Unternehmen schafft.




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